Autor: Rovin Thalmann
Die Ausgangslage vor dem letzten Spiel der Qualifikation war eindeutig. Während sich der UHC Thun als Elftplatzierter nicht mehr für einen Playoff-Platz qualifizieren konnte, stand Floorball Thurgau bereits auf Rang zwei und kämpfte darum, diese Position im Hinblick auf die bevorstehenden Playoffs zu verteidigen.
Das erste Drittel verlief zunächst ausgeglichen. Thun zeigte sich unbeschwert und spielte mutig nach vorne, während Thurgau bemüht war, die Kontrolle zu übernehmen. Beide Teams agierten mit viel Tempo, klare Torchancen blieben jedoch lange Mangelware. Erst gegen Ende des Drittels gelang es Thurgau, den Druck zu erhöhen und sich vermehrt im gegnerischen Drittel festzusetzen. Die logische Folge war die Führung für die Hausherren, mit der sie auch in die erste Pause gingen.
Im zweiten Abschnitt erhöhte Thurgau die Intensität spürbar. Das Spiel verlagerte sich zunehmend in die Hälfte der Berner, die defensiv stark gefordert waren. Trotz engagierter Gegenwehr von Thun zeigte sich der Tabellenzweite nun deutlich effizienter. Mit schnellem Balltempo und konsequentem Forechecking erspielte sich Thurgau mehrere gute Möglichkeiten und baute die Führung weiter aus. Thun versuchte mit vereinzelten Kontern dagegenzuhalten, scheiterte jedoch entweder an der kompakten Defensive oder am gut aufgelegten Torhüter der Thurgauer.
Auch im Schlussdrittel liess Thurgau nichts mehr anbrennen. Die Gastgeber kontrollierten das Spielgeschehen souverän und nutzten ihre Chancen konsequent. Thun kämpfte weiter beherzt, konnte dem strukturierten Spiel der Thurgauer jedoch kaum mehr etwas entgegensetzen. Spätestens mit den weiteren Treffern im letzten Abschnitt war die Partie entschieden.
Mit diesem überzeugenden Auftritt sicherte sich Floorball Thurgau den zweiten Tabellenplatz und geht mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs. Nun richtet sich der Fokus voll auf den Viertelfinal, in dem Thurgau auf GC trifft – eine Affiche, die Spannung und hochklassigen Unihockeysport verspricht.