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U21A: Durchwachsene Doppelrunde

Samstag vs. SV Wiler-Ersigen

Autor: Noé Hänsch

Die Ausgangslage war klar. Der SV Wiler-Ersigen thronte mit 53 Punkten einsam an der Spitze, während Floorball Thurgau (42 Punkte) als direkter Verfolger beweisen wollte, dass der Abstand kleiner ist als die Tabelle vermuten lässt. Das erste Drittel war geprägt von taktischer Disziplin und gegenseitigem Respekt. Thurgau agierte defensiv äusserst stabil und setzte Nadelstiche. Einer dieser Vorstösse führte zur verdienten 0:1-Führung, mit der die Gäste in die erste Pause gingen.

Das zweite Drittel nahm deutlich an Fahrt auf. Beide Teams agierten nun offensiver, was zwangsläufig zu hitzigen Szenen führte. Zuerst musste ein Thurgauer auf die Strafbank, was Wiler eiskalt zum Ausgleich nutzte. Doch Thurgau zeigte Moral: Als kurz darauf ein Berner die Bank hüten musste, schlug das Thurgauer Powerplay postwendend zurück – 1:2. Kurz vor der Pausensirene leisteten sich die Thurgauer jedoch einen folgenschweren Fehler in der Defensive, der zu einem Penalty führte. Der Schütze von Wiler-Ersigen behielt die Nerven und glich zum 2:2-Zwischenstand nach 40 Minuten aus.

Auch im Schlussabschnitt schenkten sich die beiden Top-Teams nichts. Nach dem zwischenzeitlichen 3:3 deutete alles auf eine dramatische Verlängerung hin. Das Spiel stand auf Messers Schneide, spielerisch begegneten sich die Mannschaften absolut ebenbürtig. Die Entscheidung fiel schliesslich zehn Minuten vor Ende: Eine erneute 2-Minuten-Strafe gegen Thurgau erwies sich als der Genickbruch. Wiler-Ersigen nutzte die Überzahl nicht nur zur Führung, sondern zerstörte damit auch den Spielfluss der Gäste komplett. Thurgau verlor in der Folge den Rhythmus und die nötige Ordnung. Der Leader nutzte die Verunsicherung gnadenlos aus und schraubte das Skore in den Schlussminuten auf 6:3 hoch.

Sonntag vs. GC Unihockey

Autor: Samuel Dick

Die Partie gegen GC startete ruhig. Beide Teams standen defensiv gut. Thurgau konnte sich nur wenig Torchancen erarbeiten welche aber nicht genutzt werden konnten. GC kam auch zu ein paar Chance, wurde aber ebenfalls nur wenig gefährlich. So endete das erste Drittel mit einem 0:0.

Zu Beginn des 2. Drittels hatte GC mehr Ballbesitz . Thurgau konnte einige Ballgewinne erzwingen, welche aber wiederum nicht in gefährliche Vorstösse umgemünzt werden konnten. In der 28. Minute erzwang GC dann den ersten Treffer der Partie. Im Verlauf des 2. Drittels kassierten Thurgau gleich zweimal eine 2-Minuten-Strafe. Diese konnten aber beide überstanden werden und so Stand es nach 40 Minuten immer noch 0:1.

Nach 4 Minuten im letzten Drittel konnte Finn Ribler das erste Tor für die Heimmannschaft erzielen. In den nächsten Minuten gelang es Thurgau nun immer mehr gute Abschlusspositionen zu finden, welche aber nicht belohnt wurden. So ging es mit einem mageren 1:1 in die Verlängerung

Die Verlängerung war lange Zeit ausgeglichen. In der 66. Minute nutzte dann aber ein Spieler von GC den leeren Raum vor dem Thurgauer Tor aus und schoss die Zürcher zum Sieg. Somit gewinnt GC das Spiel in der Nachspielzeit und Thurgau muss sich mit einem Punkt aus der Doppelrunde begnügen.