VF Spiel 1: Starker Auftakt in die Playoff-Viertelfinalserie gegen GC Zürich
Autor: Lian Villiger
Mit dem ersten Playoff-Viertelfinalspiel in Weinfelden startete Floorball Thurgau vor heimischem Publikum in die entscheidende Phase der Saison. Die Erinnerungen an die Qualifikation waren präsent – beide Direktduelle gegen GC Zürich gingen damals an die Zürcher. Entsprechend fokussiert und entschlossen trat Thurgau auf.
Der Start der Gastgeber war schlicht beeindruckend. Von der ersten Minute an setzte Thurgau GC mit hohem Tempo und aggressivem Forechecking unter Druck. Die Ostschweizer kombinierten sich immer wieder sehenswert durch die gegnerischen Reihen und zeigten sich vor dem Tor sehr effizient. Bereits früh konnte die Führung erzielt und kontinuierlich ausgebaut werden. GC fand kaum Mittel gegen die spielfreudigen Thurgauer, die defensiv äusserst kompakt standen und offensiv konsequent nachsetzten. Der klare Spielstand nach 20 Minuten: 7:0 für Floorball Thurgau.
Auch im zweiten Drittel blieb das Heimteam spielbestimmend, wenngleich GC nun besser ins Spiel fand. Den Zürchern gelang es phasenweise, etwas mehr Ballbesitz zu generieren und sich einige gute Torchancen zu erarbeiten. Dennoch behielt Thurgau die Kontrolle über das Geschehen. Mit schnellem Umschaltspiel und hoher Effizienz vor dem Tor baute man die Führung weiter aus. Zwar musste man den ersten Gegentreffer hinnehmen, doch die Reaktion fiel prompt aus. Nach zwei Dritteln stand es deutlich 9:1 – eine eindrückliche Machtdemonstration der Thurgauer.
Im Schlussabschnitt verwaltete Thurgau zunächst souverän den Vorsprung und liess Ball und Gegner laufen. Mit zunehmender Spieldauer konnte GC jedoch nochmals zulegen. Gegen Ende der Partie zirkulierten die Zürcher den Ball gefälliger, fanden vermehrt Lücken in der Defensive und erspielten sich mehrere gute Abschlüsse. Teilweise gelang es ihnen, die Thurgauer Defensive zu überwältigen. Trotz dieser Phase blieb der Heimsieg jedoch nie ernsthaft in Gefahr. Thurgau nutzte auch im letzten Drittel seine Chancen konsequent und schraubte das Resultat auf 12:2 in die Höhe.
Mit diesem deutlichen 12:2-Erfolg setzt Floorball Thurgau im ersten Viertelfinalspiel ein starkes Zeichen und holt sich verdient die 1:0-Führung in der Serie. Bereits morgen geht es in Zürich mit Spiel zwei weiter. GC wird vor eigenem Publikum eine Reaktion zeigen wollen – Thurgau hingegen reist mit viel Selbstvertrauen an und hat die Chance, den nächsten wichtigen Schritt Richtung Halbfinal zu machen.
VF Spiel 2: GC schlägt zurück und gleicht die Serie aus
Autor: Erwann Pointet
Nach dem deutlichen Sieg am Samstag waren die Thurgauer auf einen stärkeren Widerstand seitens GC vorbereitet, insbesondere auf eine hohe Intensität von Beginn an. Wie erwartet war das erste Drittel sehr intensiv, aber beide Teams machten keine Fehler, sodass es nach den ersten 20 Minuten noch 0:0 stand.
Den Zürchern gelang es, im zweiten Drittel mit drei Toren in Folge die Oberhand zu gewinnen. Nico Peter verkürzte kurz vor der Pause den Rückstand und zeigte Floorball Thurgau, dass trotz der hervorragenden Leistung des gegnerischen Torhüters das Netz zum Zittern gebracht werden konnte.
Motiviert, das Spiel noch zu drehen, begannen die Violas den letzten Spielabschnitt etwas zu aggressiv für die Schiedsrichter und wurden schnell bestraft. Die Grasshoppers nutzten ihre Überzahl und bauten ihren Vorsprung wieder auf drei Tore aus. Floorball Thurgau profitierte ebenfalls von einem Powerplay, das Noé Hänsch mit einem herrlichen Schuss verwandelte. Die Mostinder versuchten alles und nahmen den Torhüter vom Feld, was ihnen dank des Treffers von Kjetil Bühler vier Minuten vor Schluss Hoffnung gab. Doch nichts konnte die Zürcher erschüttern, die kurz vor der letzten Spielminute mit dem 5:3 ins leere Tor den Sack endgültig zu machen.
Mit diesem Endergebnis gleicht GC in dieser Viertelfinalserie aus und es kommt kommenden Sonntag in Weinfelden weiter.