
Die U18A von Floorball Thurgau gleicht gegen Rychenberg Winterthur 44 Sekunden vor Schluss aus, unterliegt aber im Penaltyschiessen.
Autor: Nino Scheidegger
Vor 140 Zuschauenden in der Sporthalle Tellenfeld in Amriswil erwischte Floorball Thurgau den besseren Start. Zwei frühe Strafen gegen Rychenberg blieben zwar ungenutzt, doch nur elf Sekunden nach Ablauf der zweiten Strafe traf Daan Schlosser zum 1:0. Noe Eigenmann erhöhte in der 12. Minute auf 2:0 und mit diesem Vorsprung ging es in die erste Pause.
Im Mitteldrittel wurde die Partie hektischer. Jonathan Ernst verkürzte für die Winterthurer, Nevio Thalmann stellte den Zweitore-Vorsprung wieder her. Danach drehte Rychenberg auf. Miro Lienhard und Calvin Bürgin glichen innert sechs Minuten zum 3:3 aus. Noah Buff brachte Thurgau kurz vor der zweiten Pause erneut in Führung. Wenig später verpasste Leandro Bienst per Penalty das 5:3.
Das sollte sich rächen. Eine Strafe gegen Thurgau nutzte Bürgin im Powerplay zum 4:4 und Lienhard schoss die Gäste in der 46. Minute erstmals in Führung. Thurgau steckte nicht auf: Buff glich in der 54. Minute zum 5:5 aus. Als Elias Peter anderthalb Minuten vor Schluss das 5:6 erzielte, nahm Thurgau sein Time-out. Das zahlte sich aus, denn 44 Sekunden vor der Sirene sorgte Schlosser auf Pass von Eigenmann für das umjubelte 6:6.
In der Verlängerung fielen keine Tore. Im Penaltyschiessen traf für Thurgau nur Noah Buff, Rychenberg verwertete dreimal und gewann am Ende 7:6.
Auch wenn der Zusatzpunkt verpasst wurde, zeigte das Team viel Charakter und kam zweimal nach einem Rückstand zurück. Herausragend war Noah Buff mit zwei Toren und zwei Assists. Zu den besten Spielern wurden Matthias Ebe (Thurgau) und Calvin Bürgin (Rychenberg) gewählt.
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