Dienstag, 29. Oktober 2019

U18A: Beinahe ein Comeback gegen GC

Das U18-Team von Floorball Thurgau verpasste am Samstag nach einer Aufholjagd im letzten Drittel eine Verlängerung nur knapp und verlor auswärts mit 6:7 gegen ein starkes GC Zürich.

[Autor: Jan Kaiser]

Am Samstag hiess es Floorball Thurgau gegen GC in Zürich. Nach nur drei Minuten, gekennzeichnet von vielen Ballverlusten, erzielte GC das 1:0. Dies nach einer überlegten Auslösung durch die Mitte. Bald kamen die Thurgauer besser ins Spiel und konnten sich teilweise festsetzen. Doch es fehlte an einigen Details, wie guten Ballannahmen. Trotzdem konnte Joshua Villiger auf Pass von Oliver Wiedmer nach sieben Minuten ausgleichen. Nach einer Spielphase mit viel Druck der Zürcher kam es nach neun gespielten Minuten zur ersten Zweiminuten-Strafe gegen die Gäste wegen Handspiel. Diese Strafe wurde effizient genutzt und schon 23 Sekunden nach Strafbeginn kam es zum 2:1 für GC.  Nach einer weiteren sehr offensiv gespielten Phase des Heimteams wurde der Doppelschlag Realität und GC baute nur 35 Sekunden nach dem vorherigen Treffer zum 3:1 aus. Der Rest des Drittels verlief torlos, aber ziemlich hektisch, da GC weiterhin eine aggressive und ziemlich hohe Offensive spielte.

Das zweite Drittel startete mit einem weiteren Tor der Zürcher, nun hiess es 4:1 nach nur 23:29 Minuten. Kurz darauf wurde die nächste Zweiminuten-Strafe gegen Floorball Thurgau wegen Stockschlag ausgesprochen. Diese Strafe wurde von GC wieder ausgenutzt. Zu beobachten war, dass die Zürcher heute eine grosse Effizienz auf den Platz brachten, was das nächste Tor in der 27. Minute bestätigte. Nun war der Abstand schon auf vier Tore angewachsen. Nach einer wieder längeren torlosen Spielphase wurde die nächste Strafe gegen die Mostinder ausgesprochen. Als die Strafe überstanden war, verstrichen nicht einmal eine Minute Spielzeit bis das Heimteam erneut zuschlug. 6:1 der jetzige Spielstand. Jedoch kam zwei Minuten darauf eine Reaktion. Der Treffer von Milo Brauchli auf Pass von Matus Gajdos. 6:2. Doch nun zeigte GC wiederum eine Reaktion auf diesen Treffer und erzielte eine Minute vor Drittelsende das 7:2. Jetzt musste es schnell gehen. Tatsächlich fiel noch ein Tor vor dem letzten Drittel. Nico Bötschi verkürzte auf den Pass von Oliver Wiedmer zum 7:3.

Das dritte Drittel startete gemächlich. Man merkte jetzt aber wie Floorball Thurgau langsam wacher agierte und mehr gefährliche Chancen generierte. Trotzdem fiel in der 44. Minute das 8:3 für GC. Das war jetzt der letzte Weckruf. Denn drei Minuten danach war Jari Schneider auf den Pass von Oliver Wiedmer erfolgreich, 8:4. Nun fing das Auswärtsteam an sich immer besser in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Daraus entstand in der 51. Minute der Treffer von Nico Bötschi auf den Pass von Joshua Villiger. Nun hiess es 8:5. Nur zwei Minuten danach verkürzte Simon Beck auf Pass von Nico Bötschi erneut. So waren es nur noch zwei Tore Abstand. In der 54. Minute geschah es dann, dass die erste Strafe gegen GC gepfiffen wurde. Während dem Überzahlspiel verschuldete ein Thurgauer Spieler einen Penalty wegen Stockschlag. Dieser wurde nicht verwandelt. Das Überzahlspiel verging leider erfolgslos. In der 58. Minute erzielte Jari Schneider den Anschlusstreffer. Jetzt war richtig was los. Denn kurz darauf wurde die nächste Strafe ausgesprochen. Wieder gegen GC. Sie blieb jedoch ungenutzt und so gewann GC trotz einem starken Comeback von Floorball Thurgau mit 7:6.

Das nächste Heimspiel findet nach der zweiwöchigen Nationalliga-Pause am 16. November 2019 um 11.00 Uhr in der Paul-Reinhart-Halle in Weinfelden gegen die Tigers Langnau statt. Die Jungs freuen sich auf zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung. Am selben Tag finden auch die WE-Games statt, weitere Infos findet man auf der Webseite unter WE-Game.

Foto: Floorball Thurgau, Sandro Schmuki (Archiv)