Donnerstag, 07. Juli 2011

Junioren C-blau: ein ganz besonderes Training

Am 29. Juni 2011 absolvierten die Junioren ein ganz besonderes Training. Sie wussten nur, dass ein Testspiel stattfinden würde, der Gegner war jedoch unbekannt. Kurz vor dem Training gab es ziemlich erstaunte Gesichter als die Eltern auftauchten und klar wurde, dass ein Spiel gegen die Eltern bestritten wird.

Bereits um 18:30 h waren die ersten Spieler vor der Trainingshalle und bestürmten die Trainer mit der Frage, gegen wen nun eigentlich gespielt würde. Die Spieler wurden vertröstet und so marschierten die Jungs mehr oder weniger murrend in die Halle um sich bis zum Trainingsstart mit den Unihockeybällen zu verweilen.

Umso grösser das Erstaunen der Jungs, als knapp vor dem Trainingsstart die Eltern in der Halle erschienen. Plötzlich war allen klar, dass sie an diesem Abend gegen die Eltern spielen würden und nahmen dies relativ locker, da die meisten Eltern höchstens theoretische Kenntnisse über Unihockey hatten. War doch klar, dass man diese zusammengewürfelte Truppe besiegen würde.

Zuerst mussten die Eltern mit den Stöcken vertraut gemacht werden und erklärt werden, was ein Links- und ein Rechtsausleger ist. Für einige wenige war auch nach dem Training noch nicht wirklich klar, ob man nun Links- oder Rechtsausleger ist. Die Trainer wollten den Eltern ein Gefühl für das Unihockey vermitteln. Sie wollten bewusst machen, dass Unihockey manchmal schwieriger ist, als es von der Tribüne aussieht. Deshalb wurde die Lektion gleich gestaltet wie in einem „normalen“ Training. Begonnen wurde mit dem Einlaufen und mit einem Aufwärmspiel. Anschliessend folgten eine Passübung, eine Übung mit Direktschuss und ein Wettkampf in Form einer Stafette. Bei den Übungen zeigte sich bei den Eltern eine recht steile Lernkurve. Den Eltern wurde aber auch bewusst, dass es schwieriger ist als gedacht den kleinen Ball zu kontrollieren und zu treffen.

Zum Abschluss des Trainings folgte mit dem Spiel der Höhepunkt. Für die Spieler erwiesen sich die Eltern als härtere Knacknuss als gedacht. Nichts war es damit die Eltern an die Wand zu spielen. Diese wurden plötzlich vom Ehrgeiz gepackt und spielten den körperlichen Vorteil gnadenlos aus. Hinzu kam noch, dass der Schiedsrichter ein Tor wertete, obwohl der Ball klar nicht im Tor war. Und so kam es wie es kommen musste, die Eltern gingen als Sieger vom Platz.

Nach dem Training sah man nur glückliche und zufriedene Gesichter. Das Elterntraining erwies sich für alle Beteiligten als Volltreffer.