Herren 3: Ein Steigerungslauf der wirklich von Nöten war
Die zweite Runde von Equipe Tuchi gestaltete sich doch etwas schwieriger als viele geglaubt hatten. Trotzdem konnte man mit gemeinsamen Effort die Herausforderung meistern und weitere 6 Punkte ergattern.
Floorball Thurgau : TSV Mörschwil Dragons
Im Kopf hatte man das Spiel gegen den TSV Mörschwil doch schon mit Leichtigkeit gewonnen. Die Realität und vor allem die unchristliche Anspielzeit machten den 3. Liga Youngstern einen dicken Strich durch die Rechnung. Nichts passte zusammen, dementsprechend waren auch die Tore keine wirkliche Augenweide – nun ja die Zuschauertribüne war ja ohnehin nicht ganz voll. Dennoch liess man nach dem zwei Tore Vorsprung das Spiel derart dahin plätschern, dass der Gegner aus dem Kanton St. Gallen nach und nach das Zepter an sich riss. Zudem förderten diverse Ungenauigkeiten einzelner Spieler (keine Namen...) diese Entwicklung. So war es auch nicht verwunderlich, dass man in der zweiten Hälfte einer Niederlage entgegen sah. Bis zum Schluss konnte das Team von Tuchi trotzdem noch etwas zulegen und da war es Marcel Thoma der die Verantwortung übernahm und 30 Sekunden vor Schluss das Siegestor schoss.
Floorball Thurgau : UH STV Berg
Im Vorfeld wusste man bereits von der kämpferischen und physischen Stärke vom Kantonsrivalen. Dies und der knappe Sieg aus dem ersten Spiel veranlasste die Weinfelder doch etwas konzentrierter zu Werke zu gehen. Nach nur knapp zwei Minuten durfte Pauli mittels Freistosstor von dieser Einstellung profitieren. Der Rest der ersten Hälfte wurde dann im wahrsten Sinne des Wortes doch sehr ausgeglichen ausgetragen – konnte Berg noch kurz vor der Pause das 1:1 feiern. In dieser Situation konnten nur noch die motivierenden Worte von Head Coach Tuchi die Wende bringen. Wer die zweite Spielzeit verfolgte, konnte diese Wirkung wohl nur bestätigen. Schürch löste die Anspannung in den eigenen Reihen mit zwei kurz aufeinanderfolgenden Treffern und er durfte dieses Kunststück noch einmal wiederholen. In der Folge spielte man trotz Roter Karte (nachher 9 Spieler) und insgesamt neun Boxplay-Minuten sehr selbstbewusst, welches sich dann auch im Endresultat von 8:1 niederschlug.
Ein Spieltag mit langsamem Start der nach und nach doch noch zum Sprint wurde – ein Steigerungslauf eben.






