Sonntag, 22. November 2009

Herren 3: 2 Siege – nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Der Satz „Ausser Spesen nichts gewesen“ wäre wohl zutreffend, wenn man nicht doch noch zwei Siege errungen hätte.

Von: Friedrich Chiller

Floorball Thurgau : UH Appenzell 6:2

Aus den voran gegangenen Spieltagen wusste man über die Kämpfernatur des Gegners Bescheid. Demzufolge war es wohl nicht angebracht, dass sich einzelne Spieler von vorabendlichen Aktivitäten noch etwas erholen mussten. Man wurde doch etwas überrascht vom UH Appenzell, welcher schon nach fünf Minuten das Skore eröffnete. Glücklicherweise schaffte Humbel mit einem überzeugten Abschluss den Ausgleichstreffer nach weiteren zwei Minuten. Auch Schürch durfte sich in derselben Halbzeit noch in die Torschützenliste schiessen. Dennoch liess der Gegner die Thurgauer spüren, dass sie an diesem Tag nicht in aller Frühe aufgestanden waren um Geschenke zu verteilen. So gestaltete sich auch die Spielweise, welche durch die Schiedsrichter auch gefördert wurde – das muss man an dieser Stelle schon noch bemerken. Man ging mit einem 2:2 in die Kabine. Coach Tuchi hielt seine Spieler dazu an, den Ball mehr zirkulieren zu lassen. Seine Worte wurden nicht mit ins Feld getragen. Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter, allerdings mit etwas mehr Toren. Eberle, Pauli, Tuchi und Humbel durften für Thurgau noch vier weitere Tore erzielen zum Endstand von 6:2. Das Resultat war in dieser Höhe etwas unverdient. 

Floorball Thurgau : UHC Waldkirch-St. Gallen

Motiviert davon eine bessere Leistung zu zeigen, stieg man in das zweite Spiel. Der UHC WaSa liess der Equipe Tuchi mehr Freiraum als gedacht, so dass sich das Spiel der Thurgauer zusehends entwickeln konnte. Tore gab es vor der Pause nur eines - Marcel Thoma dieses Mal mit dem erfolgreichen Ballverlust. Dessen ungeachtet war die erste Spielhälfte insgesamt sehr ausgeglichen. Die zweite Halbzeit gestaltete sich für die beiden thurgauer Linien sehr unterschiedlich. Während Block I eine sehr dominante Spielweise mit guten Abschlusspositionen zeigte, suchte man im zweiten Block vergeblich nach vergleichbaren Ansätzen. Dennoch war es Block II, der noch zwei weitere Tore erzielen konnte zum Schlussresultat von 3:0.

Die Spieler scheinen allergisch zu sein auf allzu frühe Anspielzeiten. Dies war symptomatisch für die letzten beiden Runden. Der Sonntag brachte zwei Siege. Um dies weiterführen zu können wäre es wohl ratsam sich auf solche frühe Anspielzeiten zu gewöhnen.