Bericht aus Tenero

Part 1 | Sonntag

Am Sonntagmorgen herrschte auf der Südseite des Bahnhof Weinfelden Hochbetrieb. Die Nachwuchscracks von Floorball Thurgau besammelten sich für das alljährliche Herbstlager im Tessin. Viel Gepäck, grosse Mengen an Lebensmittel und noch mehr erwartungsfrohe Gesichter warteten auf den Reisecar. Pünktlich traf unser Bus mit Fahrer Thorsten ein. Der Puls stieg bei einigen ziemlich an. „Ich will vorne sitzen“, „Ich will oben Platz nehmen“….. etc etc. Doch unser Boss für die kommenden Stunden hatte eine andere Idee: Zuerst wird alles im Fahrzeug verstaut! Gesagt, getan… Nach einer halben Stunde waren wir soweit und es ging los. Noch kurz Mami & Papi winken (aber so dass es die anderen nicht sehen, ist ja schliesslich nicht sooo cool ) und so schnell als möglich in die Sonnenstube. 

Nach Amriswil fallen die ersten Blicke in Richtung Fahrer! Warum um Himmels Willen fährt er Richtung Wittenbach??? Die Unruhe legt sich allerdings schnell. Denn bereits vor St.Gallen wird der erste Neuling bleich im Gesicht! Schnell die ….tüten bereit machen. Die kommende Autobahn und die ruhigere Fahrt sind die Rettung. Die Farbe im Gesicht ist zurück! Nun können wir die Fahrt geniessen.

Ende Rheintal steht der erste Halt an. Dank dem bösen Blick der Serviertochter können alle ihr bezahltes Geschäft erledigen. Weiter geht in Richtung San Bernadino. Plötzlich verlässt unser Thorsten vor Thusis die Autobahn. Was ist los??? POLIZEIKONTROLLE! Jeder Car wird kontrolliert. Doch selbst der Drogenhund im Gepäckraum kann uns nichts vorwerfen und der Trip geht weiter. Aber die verlorenen 45 Minuten lassen sich bestimmt nicht mehr aufholen. Die Bergfahrt verläuft problemlos. Unser „Jungfinne“ Topias zückt fleissig sein Smartphone und sendet wohl gleich Fotos via Liveticker seine Erlebnisse nach Turku. 

Um die Mittagszeit treffen wir am Ziel ein. Unsere „Vorreisenden“ erwarten uns mit den Gepäckwagen beim Eingang. Das Ausladen funktioniert einiges schneller als das Einladen und es gibt kein Halten mehr…. Die vier 20-er Zelte werden bezogen und es wird um jeden Schlafplatz gekämpft. Danach stehen die ersten sportlichen Aktivitäten an: Basketball, Fussball & Beach Volleyball sind angesagt. Mit viel Leidenschaft werden erste heisse Duelle absolviert. Ein Highlight ist sicher das Fussballspiel der D Junioren gegen das mit Leitern verstärkte C-Juniorinnen Team. 
Bis zum Abendessen treffen auch noch diejenigen Teams ein, welche noch einen Spieltag absolvieren durften. Leider haben nicht alle den direkten Weg ins Centro Sportivo gewählt. Aber Tenero und Lugano ist ja fast das gleiche. Nachdem auch das letzte Team einen einigermassen zufriedenstellenden Schlafplatz gefunden hatte ging`s zum Abendessen. Das Küchenteam servierte ein erstes leckeres Essen. Allgemeinen Infos und weiteres einräumen der Schlafräume standen danach noch auf dem Programm.
Als endlich die letzten C & D Junioren ihren Schlaf gefunden hatten und das Licht im Mädchenzelt gelöscht wurde konnten die Leiter ihre Detailplanung für den kommenden Tag absolvieren. Ein Sprachmix aus deutsch, englisch & finnisch war für viele neu und lustig. Tag 1 ging erfolgreich zu Ende.
HIGHLIGHT DES TAGES: Lieber eine Schraube im Pneu als eine irgendwo sonst locker……….

Part 2 | Montag

06:45 Uhr: TAGWACHE!!!!!
Unser direkt angereiste Trainer Fabio wollte sich das Spektakel der ersten Tagwache nicht entgehen lassen. Die Motivation seiner „Opfer“ hielt sich jedoch in Grenzen. Dennoch waren alle pünktlich um 07:00 bereit fürs Morgenfooting. Immer noch mit vielen verschlafenen Augen wurde anschliessend ausgiebig gefrühstückt. Die ersten Sportangebote konnten wegen des Regens nur reduziert absolviert werden. Egal, schliesslich sind wir ja wegen des Unihockey da. Die Einheiten in der Halle wurden mit viel Einsatz und Leidenschaft bewältigt. Somit war das Mittagessen der verdiente Lohn.

Nach Schürch`s Geduld mit den fleissigen Mundwerken stand eine weitere Trainingseinheit bevor. Wer vorher nicht auf die erfahrenen Trainerstimmen hören wollte musste nun leiden! Wenig Schlaf und viel Sport gehen auch im Jahr 2014 nicht…. Die Motivationskünste der Trainer brachten dennoch die zum Teil übermüdeten Sportler zu guten Trainings. Spätestens als die nächsten Polysportiven Aktivitäten auf dem Programm standen war die Motivation wieder da. TENNIS, BMX oder STREETHOCKEY sind einfach lässig & abwechslungsreich. Da macht es auch nichts wenn die Materialschlacht beim Anziehen etwas länger dauert. Ohne Hilfe wären unsere Jüngsten sicher jetzt noch nicht bereit zum Hockey spielen….
Am Abend konnten die Teilnehmer ihre Stärken beim „Montagsmaler“ beweisen. Der Umgang mit Stock und Ball ist aber klar besser als derjenige mit dem Zeichnungsstift. Zudem konnten Begriffe in der theatralischen Form erklärt werden. Nicht ganz einfach…. Wie soll man als Junior zum Beispiel unseren Radi nachmachen oder den Beruf von Schürch präsentieren??? Dennoch stimmte der Einsatz völlig und die Kreativität kannte keine Grenzen. Das „Bettmümpfeli“ hatten sich aber (fast) alle verdient. 

Die Worte der Trainer wurden zu Herzen genommen und die Nachtruhe fand rasch und ohne grosse Überredungskünste der Coaches statt. 
Tag 2 in Tenero ist ebenfalls Geschichte. Das Wetter war nach dem morgendlichen Regen ganz OK und die Stimmung ist trotz kleinem „Zickenalarm“ bestens. Wir freuen uns auf die kommenden Tage. Schliesslich stehen am Dienstag die ersten Testspiele gegen Tessiner Teams auf dem Plan. 

HIGHLIGHT DES TAGES: In Finnland funktionieren Zapfenzieher wohl definitiv anders….. (das Video muss unbedingt auf Youtube; Link wird sicher folgen…. )

Part 3 | Dienstag

Pünktlich ging es einmal mehr um 07:00 zum Footing. Obwohl die Augen noch kleiner waren als am Morgen davor waren alle pünktlich aus dem Schlafsack gekrochen. Unser Wecker Schürch zeigt einmal mehr seine Fähigkeiten und wusste auf seine Art (fast) alle zu motivieren. Nach dem ausführlichen Frühstück ging es zum Wahlsportprogramm. Einige zeigten in der Disziplin Slackline in Können im Bereich Balance und Gleichgewicht. Dank dem grossartigen Vorbild Fabio machen die Jungs & Mädels schnell Fortschritte. Die anderen beiden Sportarten waren amerikanisch orientiert. Flag Football und Baseball waren angesagt. Das Duo Mauro/Janik zeigten wie Baseball funktioniert. Der Einsatz war sehr gross und der unterstützende Ballhalter wurde auch ein paarmal böse zugerichtet. Selbst Mauro hechtete jedem Ball hinterher. Flag Football ist eine „abgespeckte Version“ des normalen Football. Der Unterschied liegt darin, dass kein Körperkontakt stattfindet, sondern nur ein Bändel am speziellen Gurt abgerissen wird. Die Jungs gewöhnten sich schnell an das lässige Spiel und kämpften um jeden Ball. 

Danach absolvierten die Teams ihre tägliche Unihockey Einheiten. Da am Abend die Testspiele der U-Teams auf dem Programm standen, wurde am Nachmittag bei den D&C Junioren auf dem Grossfeld gespielt. Die jüngeren D-Junioren forderten die bereits erfahrenen C-Junioren. Komischerweise kann sich der Schreibende nicht mehr an das Resultat erinnern….. Aber es gab sicher ein paar verwunderte Blicke Die D Junioren und die jüngeren Mädchen absolvierten anschliessend noch eine Wahlsportart (BMX & Tennis). Im leichten Regen von Tenero war der BMX Rundkurs eine echte Herausforderung. Dennoch wurde Tempo gebolzt und die strahlenden Gesichter waren trotz dreckigen Gesichtern sichtbar. In der Tennishalle ging es ebenfalls Hoch zu und her. Unser Jungtalent Janis zeigte fast allen wer der Meister ist. Zum Glück nur fast allen…. 

Die mit Spannung erwarteten Testspiele gegen die Tessiner Alterskollegen wurden sehr unterschiedlich bewältigt. Während die U14 Mannschaft so hartes Brot wie noch in dieser Woche essen musste, waren die verstärkten U16 erfolgreicher. Dank dem starken B-Juniorinnen Block und einer effizienten Chancenauswertung konnte das Spiel gewonnen werden. Bestimmt lag es auch an der grossen FBTG Fan-Gemeinschaft. Somit hatte auch Sie Ihr „Bettmümpfeli“ verdient. 

Die nicht aktiven Teilnehmer amüsierten sich während dieser Zeit im Esssaal mit einem lustigen Film. Unser Technik-Experte Mauro ermöglichte dies in seiner gewohnten, ruhigen Art. Passender Titel des Film: KINDSKÖPFE…. Wer genau diesen Film ausgewählt hatte ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall wurde viel gelacht und die Stimmung war toll. 

Damit auch der kommende Tag reibungslos klappt, fand nach der „Kinder-Nachtruhe“ das tägliche Leitermeeting statt. Dank unseres JUNGFINNEN wurde viel gelacht und geschmunzelt. Sein Finnisch-Deutsch-Englisch Mix verblüfft auch unsere Sprachexperten und lässt gewisse Stirnrunzeln sicher nicht kleiner werden… Aber unser Topi ist eine grosse Bereicherung.

HIGHLIGHT-Spurch DES TAGES (mit finnischem Slang): Schokolade, Wein und gute Gesellschaft

Part 4 | Mittwoch

Da der bisher schreibende nicht den Erwartungen entsprach, wurde er fristlos abgesetzt. Die C-Juniorinnen übernehmen ab sofort diesen Part! Hier der erste Bericht:

Heute Morgen durften wir 1 Stunde länger schlafen, da unser Footing Mensch (Schürch) den Wecker vergessen hat zu stellen. Nach dem Morgensport stürzten wir uns alle auf den wunderbaren Zmorgen, der uns von der Küchenmannschaft vorbereitet wurde.

Wie jeden Tag stehen drei Wahlsportarten zur Verfügung. Die Einen schrieben sich bei Airgame ein, die anderen beim Tischtennis. Man durfte auch Disc Golf spielen. Anschliessend hatten wir Training. Nach dem Training freuten wir uns sehr auf das leckere Mittagessen. Es gab Reis, Bratwurst mit Sauce und Salat. Wir hielten danach unsere Mittagspause und packten unsere Sachen wieder für das Nachmittagstraining. Wir spielten ein kleines Turnier gegen die C-Junioren. Es verlief sehr gut und einige Spiele gewinnen wie sogar. Nach dem Training hatten wir unsere Teamsportarten. Die Älteren hatten Stand Up Paddeln und Tennis. Wir durften in den Coop oder ebenfalls Stand Up Paddeln. Leider hatten diejenigen welche aufs Wasser wollten nicht so Glück, da eine andere Gruppe da war. Die Kommunikation mit dem Leiter hat nicht richtig funktioniert. Zum Abendessen gab es „Spiralen Nüdeli“, Schnitzel paniert mit Sauce und Gemüse.
Die B Juniorinnen hatten für uns einen Unterhaltungsabend vorbereitet. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und bekamen pro Gruppe 2 Gegenstände. Wir mussten für diese Produkte einen Werbespot erfinden und vorführen. Es waren alle sehr gut und es gab viel zu lachen. Wir wurden dann noch von den lieben Köchen verwöhnt und bekamen feine Schokoladencreme mit Panetone. Nach dem Dessert war dann auch schon für die Jüngeren Nachtruhe angesagt. Dann war auch schon der schöne Mittwoch vorbei.

Hier noch ein Interview mit der Küchenmannschaft:
Frage (F): Seid Ihr zufrieden wie die Kinder aufessen?
Antwort (A): Ja, die Kinder essen sehr schön auf und es gib kaum Resten oder Reklamationen.
F: Wart Ihr schon mal in einem Lager in der Küche?
A: Nein, es ist das erste Mal, dass wir für so viele Personen kochen.
F: War die Vorbereitung für das Lager gross?
A: In den letzten 2 Monaten haben wir uns viel damit beschäftigt. Zudem haben wir uns mit vielen Leuten ausgetauscht und Einkäufe getätigt.
F: Kocht Ihr auch privat gerne?
A: Selbstverständlich! 
F: Wie lange steht Ihr für ein Nachtessen in der Küche?
A: Mit vorbereiten, kochen, schöpfen, abwaschen, aufräumen stehen wir schon 5 Stunden in der Küche.
F: Wie lange dauert denn der Küchentag?
A: Total 12-14 Stunden. Aber es gibt natürlich immer wieder Pausen dazwischen.

Vielen Dank für die spannenden Infos, Fredi, Yvonne, Fabienne & Patricia
Viele Grüsse von den C-Juniorinnen Mirjam, Alissa, Claudia, Shannon, Livia, Leandra & unserer männlichen Verstärkung Maél.

 

Part 5 | Donnerstag

Hier sind wieder die C-Juniorinnen!
Wir wurden schon um 06:45 Uhr geweckt. Das Footing hatten wir nicht mit Drillkönig Schürch, weil er konditionelle Probleme hatte. Diesmal waren Manuela, Gregor und Sara dabei. Nach der ersten Aktivität freuten wir uns wieder einmal auf das leckere Frühstück. Heute wurden uns Slackline, Fussball und BMX als Wahlsport zur Verfügung gestellt. Wir C Juniorinnen konnten statt des Wahlprogramms klettern gehen. Die B Juniorinnen konnten auch als Team BMX fahren. Um 10 Uhr hatten wir Training in 2 Hallen. Zuerst mit einem coolen Parcours und dann mit einem Abschlussmatch vor dem Mittagessen. Jetzt geht’s zum Essen!!! Mit einem Bauch voll leckeren Nudeln und Saucen machen wir uns ans ausruhen. Die C Junioren gehen in ein Extra Training und abschliessend als Belohnung in den Coop (Zur Lohnunterstützung für Schörch). Die meisten D-Junioren gingen Kajak fahren, die anderen spielten Tischtennis. Janis Graf lieferte sich ein heisses Duell mit Päddy. Im Esssaal geht es ebenfalls Hoch zu und her! Unserem Finnen Topias werden die Haare gestutzt. Wow, jetzt sieht er noch viel jünger aus…. Hahaha

Nach einer feinen Zwischenmahlzeit packten wir die Sachen für das bevorstehende Testspiel der C-&D-Junioren. Frisch gestärkt starten die D-Junioren in das ersten Testmatch gegen eine Tessiner Mannschaft, welches Sie 8:5 gewannen. Auch die C-Junioren meisterten das erste Spiel und machten ein Unentschieden (3:3). Das zweite Spiel gewannen sie hoch aus mit 9:2. Das D Team versuchte erneut sein Glück. Nach einer 3:1 Führung kassierten Sie in den Schlusssekunden den Ausgleich zum 3:3. Glücklich und erschöpft ging es in den Esssaal in dem uns schon ein leckeres Abendessen erwartete. Wir applaudierten unserer ober-mega-giga-tere-super-coolen Küchenmannschaft und dankten Ihnen für das tolle Essen. Die B-Juniorinnen hatten ihr Vergnügen in der Disco und die anderen durften den Fussball Match Schweiz gegen Slowenien schauen. Leider haben die Schweizer 1:0 verloren! Müde legen wir uns zum letzten mal ins Zelt-Bett und schlafen sicher friedlich ein. Ausser wir haben Schürch-Albträume. 

Hier noch unser Tagesinterview mit Anina Beck (Juniorinnen B):
F: Ich habe gesehen, dass du beim Frühstück ein Birchermüesli gemacht hast. War es fein?
A: Ja, es war mega fein, ausser dass es getrocknete Weintrauben hatte, welche die Einen nicht gerne hatten.
F: Wie fandest du das BMX fahren?
A: Es war anstrengend, aber lustig und dreckig…..
F: Bist du das erste mal BMX gefahren?
A: Nein, das erste mal vor einem Jahr in Tenero
F: Wurde die Zeit beim fahren gestoppt? Wenn JA, wer war die schnellste, respektive die langsamste?
A: Ja. Jana war die schnellste mit 32 Sekunden. Ich war die langsamste mit 40 Sekunden.
F: Wie fandest du das Mittagessen?
A: sehr gut.
F: Wie lief das Unihockey Training? Hattet ihr etwas spezielles gemacht?
A: Es war abwechslungsreich. Leider hatte ich einen kleinen Crash, als ich die Matte nicht erwischte…. Aber mit den Jungs zu traineren war cool.
F: Du bist ja bei den D-Junioren beim Kajaken am Helfen. Schlagen Sie sich gut?
A: Ja, Sie schlagen sich sehr gut!

Somit haben wir unseren Dienst erfüllt und der „alte“ Schreiber darf am Freitag nochmals selber schreiben…… Es hat uns viel Spass gemacht.
Eure C-Juniorinnen

Part 6 | Freitag

Der letzte Tag in Tenero beginnt etwas etwas gemütlicher. Die müden Florballer/-innen dürfen etwas später aufstehen. Das erste Highlight verpassen sie deshalb…. Die Leiter-interne Attacke von MF/JE/PS gegen den schlafenden Metzger mit dem roten Haarspray wird vorerst zum Erfolg. Doch wer konnte wissen, dass das Opfer ebenfalls ein rotes Haarspray im Schlafsack hat…. Zuerst kam der unschuldige Gregi kurz unter die Räder (so einen Sprint von Ihm wurde nicht mal im grössten WEGA Stress gesehen..). Danach wurde Janick quer durch den Zeltplatz gejagt. Seine Bodenhaftigkeit auf der nassen Wiese hatte seine Grenzen und nebst den roten Haaren hatte er innert Sekunden ein braunes statt gelbes T-Shirt. 

Kaum hatte der Heimreise-Tag begonnen, wurden die C-Juniorinnen Rückfällig! Sie wollten unbedingt den Tagesbericht nochmals schreiben. Hier ihre News:
Am Morgen weckten uns die Leiter und wir hatten glücklicherweise kein Footing (ob sich Schürch eine Zerrung bei seiner morgendlichen Attacke zugezogen hatte konnte nicht genau ermittelt werden.. ) Vor dem Zmorgen fingen wir noch ein bisschen an, die Koffer zu packen. Nachher gingen wir zu unserem letzten Frühstück in Tenero. Danach packten noch alle Ihre Sachen fertig. Ein paar Jungs meldeten sich freiwillig zum Zelt oder Küche putzen. Die anderen gingen gemeinsam in die Sporthalle. Dort spielten wir zum letzten mal Unihockey. Es wurden 2 Teams gebildet. Von E – U18 gemischt machten wir ein Spiel auf dem Grossfeld. Das Spiel war extrem spannend und wurde erst im Penaltyschiessen entschieden. 

Die Küchenmannschaft verteilte uns anschliessend einen feinen Mittags-Snack, den wir mit Genuss verzehrten. Mit Verspätung traf dann auch der Car ein. Wir holten unsere gepackten Koffer und verstauten diese im Anhänger. Nun durften wir nach Teams in den Bus einsteigen. Als alle Ihren Platz hatten ging es los. Auf der Fahrt ging es sehr turbulent und laut zu und her. Die letzten Coop-Einkäufe wurden vernichtet. Die Einen gönnten sich dennoch ein Schäfchen, andere hörten Musik, „gameten“ oder genossen die schöne Aussicht. Auf den letzten Autobahn-Kilometern gerieten wir in einen grossen Stau. Ein Anhänger kippte und die beladenen Fester blockierten die Autobahn. Somit kamen wir nicht mehr so schnell vorwärts wie wir wollten. Je näher Weinfelden kam, umso grösser wurde die Aufregung. Alle stiegen mit einem lachenden und weinenden Auge aus. Gerne wären wir länger geblieben, aber das eigene Bett und definitiv kein Footing am Morgen sind halt auch cool. Wir freuen uns jedenfalls schon wieder aufs Herbstlager 2015 in Tenero!
Eure C-Juniorinnen

VIELEN DANK an die C-Juniorinnen für die kreative Berichterstattung. Echt toll gemacht, Mädels! 
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, welche aus dem Lager ein Super-Lager gemacht haben:

  • An alle Leiter, welche von morgens bis abends für die Jugendlichen da waren und immer ein offenes Ohr für Anliegen hatten. Zudem auch sehr spontan auf Veränderungen reagierten und immer da waren, wenn man Sie brauchte. 
  • an die Jugendlichen, welche sich „grossteils“ an die Weisungen hielten und immer mit vollem Einsatz dabei waren. 
  • Ein sehr grosses Kompliment an die Küchenmannschaft! Praktisch jede Mahlzeit wurde komplett aufgegessen. Den Applaus der Jungs und Mädel habt Ihr mehr als verdient!
  • Grosses Dankeschön auch an die Eltern für die Lebensmittel Unterstützung!!! 

Dass das Lager unfallfrei verlief ist ebenfalls sehr schön und nicht selbstverständlich. Die Zelte für 2015 sind bereits wieder reserviert und ich freue mich bereits wieder auf spannende Tage in der Sonnenstube der Schweiz, die dann hoffentlich wieder ihrem Namen alle Ehre macht…. 

Liebe Gruess
Päddy