Als kleines Dankeschön an alle Helfer, Trainer und Vorstandsmitglieder wurde am 17. Juni 2012 ein Mitarbeiter Anlass durchgeführt. Dieser führte die 17 Teilnehmer in den Adventure Park nach Neuhausen am Rheinfall und danach in die Seerose nach Uerschhausen.

Glücklicherweise funktioniert das Zeitmanagement der Mitglieder von Floorball Thurgau besser als während der Zwischensaison. Ansonsten könnte vermutlich keine einzige Heimrunde durchgeführt werden. Von den ursprünglich knapp 30 angemeldeten Personen blieben am Sonntag noch 17 übrig. In der Woche vor dem Anlass haben sich diverse Terminkollisionen herauskristallisiert, welche dann zu den Abmeldungen geführt haben. Die letzte Terminfriktion wurde am Sonntagmorgen festgestellt.

Um 13:30 h trafen sich 17 erwartungsfrohe Floorballer beim Bahnhof in Weinfelden. Nur der Buschauffeur und der Organisator kannten das Ziel. Die übrigen Teilnehmer wurden über das Ziel und das Programm im Unklaren gelassen. vorgängig wurden sie lediglich darüber informiert, dass es einen sportlichen und ein gemütlichen Teil geben würde. Kleidervorschriften erhielten die Teilnehmer noch vor dem Anlass. Mit der Durchsage des Chauffeurs, dass er die Teilnehmer auf dem Badeausflug nach Genf herzlich begrüsse, machte die Sache auch nicht besser. Bereits kurz nach der Abfahrt erreichten den Reiseführer die ersten SMS, in welchem nach dem Reiseziel gefragt wurde. Willkommen in der modernen Kommunikationsgesellschaft.

Spätestens als der Car in Frauenfeld West die Autobahn wieder verliess, war auch dem Letzten klar, dass das Reiseziel kaum Genf sein würde. Die Fahrt führte uns über Herdern, Eschenz, Stein am Rhein, Diessenhofen, Langwiesen und Schaffhausen nach Neuhausen am Rheinfall. Als wir mit dem Car am Adventure Park vorbeifuhren, war allen klar, um welche sportliche Betätigung es sich handeln würde.

Im Adventure Park durfte Roli zuerst das Finanzielle regeln und der Reiseführer sammelte die Wertgegenstände und Handys ein. Nach dem Studium des äusserst wichtigen Dokumentes "Reglement des Adventure Parks" ging es zur Materialausgabe und alle fassten die Sicherheitsausrüstung. Unter Anleitung von Käthi legten wir uns dieselbe an und zogen die Gurte fest. Nach einem kurzen Studium des Instruktionsfilms und dem Fassen der Handschuhe begaben wir uns auf dem Instruktionsparcours. und schon tauchten die ersten Fragen auf: "wie geht dies jetzt genau mit dem Karabinerhaken?", "wie war das jetzt mit der Rolle?", "Wie viele Personen dürfen gleichzeitig auf der Plattform sein?" etc.! Aber schlussendlich haben alle den Parcours erfolgreich absolviert.

So begaben wir uns zu Fuss zur zentralen Plattform und wurden dort von Matteo in Empfang genommen. Er kontrollierte ob wir uns korrekt sichern und schickte uns am Anfang auf einen der drei grünen Parcours. Danach "verstoben" die Teilnehmer fast in alle Himmelsrichtungen. Je nach Courage absolvierte man verschiedene Parcours. Der Organisator, welcher notabene unter Höhenangst leidet, beliess es bei den grünen Parcours. Andere wagten sich auf einen der blauen Parcours (Fortgeschrittene) oder probierten gleich den "Powerfan" aus. das eine oder andere bleiche Gesicht blieb nicht aus. Der Fotograf machte sich in solchen Momenten nicht unbedingt beliebt.

Mehr oder weniger pünktlich trafen wir uns wieder um 18:00 h beim Kassahäuschen. Die meisten erreichten dieses über den Panaromaparcours, welcher eine umwerfende Aussicht auf den Rheinfall bot. Auf zwei Teilnehmer mussten wir etwas länger warten. sie absolvierten den schwarzen Parcours (Hell Trip) und kosteten danach in vollen Zügen den mehr oder weniger leeren Park aus. Dabei haben sie wohl die Zeit etwas aus dem Augen verloren und bescherten dem Reiseleiter noch eine Joggingrunde zur zentralen Plattform.

Mit einer halben Stunden Verspätung fuhren wir mit dem Car weiter. Es ging zurück nach Schaffhausen und danach Richtung Diessenhofen. Beim Bahnhof Schlatt ging es rechts weg über Schlatt, Gisenhard, Waltalingen und Stammheim nach Uerschhausen in die Seerose. Hier liessen wir mit dem Nachtessen den Tag ausklingen. Zu erwähnen ist noch, dass Radi, der einen seiner eher seltenen Arbeitstage hatte, zum Nachtessen noch zu uns stiess.